Kurz nach der Eröffnung waren die Straßen rund um den Konkordienplatz schon richtig voll. Sankt Pieschen ist mit voller Pulle in den Freitag gestartet.
Musik auf mehreren Bühnen, Crêpes, Alpendöner und Softeis, dazu Kunst an Bauzäunen und bunte Hängeobjekte über den Straßen: Das Stadtteilfest Sankt Pieschen ist am Freitagabend bei wunderbarer Abendsonne gestartet. Ein paar Eindrücke vom Fest. 















Der Krach ist abartig. Es ist jetzt viertel nach zwei in der Nacht und das Technogewummer beschallt noch immer das Viertel.
Lieber Anwohner, wo genau war das dann mit dem Krach? Dann können wir der Sache nachgehen. Unsere Bühnen haben 0 Uhr die Musik beendet.
Bei Sankt Pieschen ist Mitternacht Schluss. Was wir aber immer wieder erleben sind Läden oder Privatpersonen, die ihre Boxen und Anlagen aufdrehen. Da können aber die Menschen vom Sankt Pieschen e.V. die dieses wunderbare Stadtteilfest organisieren nichts dafür.
Wir geben Ihnen völlig Recht, wie kann es sein, dass in einem Wohngebiet ein Fest dieser Art bis weit nach Mitternacht die öffentliche Ruhe stören darf, ein Konzert in der Flutrinne aber 22 Uhr beendet werden muss ? Dieses Fest ist die zweite BRN , links gerichtet und hat mit dem ursprünglichen Pieschener Hafenfest nichts mehr zu tun. Wir müssen uns einfach wehren , es muss Eingaben hageln , fertig 👌
Politik/Parteien sollten nicht auf dem Stadtteilfest vertreten sein. Frau Geiler/Pro Pieschen e.V. und ihre Bühne waren einseitig grün. Die Gespräche und manche Gesprächspartner gehörten nur den Grünen an. Die SPD oder das Team Z. kam nie zu Wort Bspw.! Werte Veranstalter bitte keine Parteien mehr auf Sankt Pieschen. Aber so, war dieses Jahr das Stadtteilfest sehr schön und bunt.
Ja, es war wieder sehr schön, entspannt und vielseitig (ich wohne 50m außerhalb der Feierzone ;-). Leider gibt es aber noch zu viele nachlässige oder ignorante Besucher, die ihren Müll auch mal direkt neben die großen roten Tonnen schmeißen oder auf überfüllte Müllbehälter stapeln (u.a. eine vollgekackte Windel) und das sieht dann am nächsten Morgen nicht mehr schön aus. Zum Glück findet sich immer ein Grüppchen fleißiger Helfer, die früh aufstehen und alles wieder hübsch machen für den nächsten Tag, d.h. säckeweise Plastikbecher, Pappen mit Essensresten, Papier und Glas aller Art einsammeln und wegräumen. Was auffiel, war die Unmenge an Zigarettenkippen.
Vielleicht achtet der eine oder andere Leser nächstes Jahr ein bisschen besser auf solche Sachen und spricht ev. auch mal jemanden an, der ‚rumschweinert‘.
In diesem Sinne: freuen wir uns auf das nächste Fest.
Angela F.
Ich habe am Sonnabend gegen Mitternacht das Fest verlassen. Soweit ich das mitbekommen habe, war die Musik auf den Bühnen dann aus. Dass es bei tausenden Besuchern wohl auch den einen oder anderen gibt, der danach einfach weiterfeiert, dafür kann man den Veranstalter wohl nicht verantwortlich machen. Dafür gibt’s ’ne einfache Lösung: 110.
Aber schreiben Sie ruhig Ihre „Eingaben“, vielleicht gelingt es ja, das Fest zu runieren. Wird das Leben eben noch ein bisschen langweiliger.
Vielen Dank an all die tollen Menschen, die dieses tolle Fest organisiert haben!
Bitte gebt nichts auf die Heulsusen, die nur meckern, aber selbst nichts auf die Reihe kriegen!
Pieschön
Bei 110 kam nur die Antwort „Da müssen sie mit rechnen, ist halt Straßenfest.“
Wer ein Feier veranstaltet, ist für seine Gäste verantwortlich!
Da möchte ich widersprechen. Was auf Privatgrundstücken passiert, liegt leider nicht im Einflussbereich des Veranstalters. Wir haben da auch rechtlich keine Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Uns blieb auch nur der Anruf bei der Polizei.
Dass Sie die Aussage von der Polizei bekommen haben, dass Sie das hinzunehmen haben, ist ein Armutszeugnis.
@Maria Schönherr: Seit wann sind Fußwege und Straßenkreuzungen Privatgrundstücke? Das wär ja mal was ganz Neues!
Ich kann mich den vielen positiven Stimmen nur anschließen: Es war ein wirklich schönes Stadtteilfest.
Besonders aufgefallen sind mir die vielen fröhlichen und freundlichen Gesichter, denen man auf dem Fest begegnet ist. Das Kinderlachen, die entspannte Atmosphäre und die zahlreichen kleinen Details haben das Fest zu etwas Besonderem gemacht. Neben Musik, Verpflegung und den vielen Ständen gab es zahlreiche kostenfreie Angebote – von Hüpfburgen über die Silent Disco bis hin zum Kletterturm und vielem mehr.
Vor allem hatte ich das Gefühl, dass hier Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe friedlich miteinander gefeiert haben. Genau diese Selbstverständlichkeit des respektvollen Miteinanders sollten wir wertschätzen. Das Fest hat gezeigt, dass man gemeinsam feiern, lachen und eine gute Zeit haben kann, ohne dass Ausschreitungen oder Eskalationen dazugehören.
Deshalb ein herzliches Dankeschön an den St. Pieschen e. V. und alle Helferinnen und Helfer, die dieses Fest möglich gemacht haben.
Und noch eine persönliche Anmerkung als langjähriger Anwohner: Ich kann bestätigen, dass die Musik auf den Bühnen pünktlich um 0:00 Uhr beendet wurde. Dass es in einem lebendigen Stadtteil wie Pieschen an einem Sommerwochenende gelegentlich auch nach Mitternacht noch Geräusche gibt, dürfte weniger am Stadtteilfest liegen als daran, dass wir in einer Großstadt leben – und genau das macht das Leben hier für viele Menschen auch so liebenswert.
Dankeschön für dieses wertschätzende Feedback! Ich gebe das mal an die Vereinsmitglieder weiter ♥️
Ich fände es schon schön, wenn man minimal höflicher miteinander umgehen könnte und vielleicht sogar aushalten, dass während Straßenfeste schön sind, es auch ein völlig normales Bedürfnis ist, in seiner eigenen Wohnung nach Mitternacht schlafen zu können. Deswegen ist man keine „Heulsuse, die nichts auf die Reihe bekommt“.
Obwohl man deswegen nicht direkt nach Abschaffung des Festes schreien muss, ist es auch irgendwie zu kurz gedacht, dass die Verantwortung der Organisation für die Folgen der Party mit offiziellem Ende endet. Ist natürlich die Frage, ob ein Kommentar hier die korrekte Rückmeldungsform ist, aber an sich ist solches Feedback ja wohl genauso wichtig wie Lob von Gästen?
Die Essenz von solchen Festen sollte doch sein, dass sie den Ausnahmezustand und die Tatsache, dass die Leute, die das eigentlich mittragen sollten, halt ihre Betten unterhalb der Party haben, miteinander verbinden sollte. Und als Mensch, dem die Party am Herzen liegt, tut man niemandem einen Gefallen, indem man den gestörten Anwohnern nur über den Mund fährt. Ich finde, es sollte in beide Richtungen Respekt gezeigt werden.
Vielen Dank für den Hinweis, Maika.
Wir verstehen den Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher, dass das Stadtteilfest ein Ort für Begegnung, Kultur und Nachbarschaft bleibt – unabhängig von Parteipolitik.
Zur Einordnung:
Die Bühne stand auch in diesem Jahr allen Akteuren offen, deren Beiträge dem Leitbild von Pro Pieschen e.V. entsprechen. Dazu gehören kulturelle, soziale und nachbarschaftliche Initiativen ebenso wie Vereine und Projekte aus dem Stadtteil.
Es gab keine parteipolitische Exklusivität und auch keine inhaltliche Vorgabe zugunsten einzelner Parteien. Welche Gruppen oder Personen sich beteiligen, hängt immer auch davon ab, wer sich aktiv meldet und Beiträge einreicht.
Wir nehmen die Rückmeldung aber gern mit in die Auswertung des Festes. Unser Ziel bleibt ein buntes, offenes und vielfältiges Sankt Pieschen, bei dem sich möglichst viele Menschen wiederfinden.
Schön, dass Ihnen das Fest insgesamt gefallen hat – das freut uns sehr.
Mit besten Grüßen, der Verein Pro Pieschen