Wir haben auf Sankt Pieschen mal in die Runde gefragt und stellen hier über die Woche verteilt ein paar der Beteiligten vor. 
Person 1: Sankt Pieschen ist superbunt für uns. Und lebendig. Und überraschend. An jeder Ecke wartet was anderes neues.
Person 2: Ich find’s sehr schön und ich bin überrascht dass sich so viele unterschiedliche Menschen treffen, die hier sehr gerne hinkommen. Das ist wirklich toll, dass man hier eine Atmosphäre geschafft wurde, bei der so viele Leute Lust haben, herzukommen.
Person 1: Unser Highlight bis jetzt war das Känguruhboxen (lachen). Da hat man so’n Kostüm an, was ganz dick ist. Und dann boxt man sich gegenseitig. Das ist total lustig, für Kinder und Erwachsene. Im Vergleich zum letzten Jahr gibt es die Technostraße in der Torgauer Straße leider nicht mehr. Da gibt’s jetzt Kunst, auch sehr schön, aber nicht mehr den Techno. Das ist das einzige, was fehlt dieses Jahr.
Person 2: Ich finde es war dieses Jahr sehr Rock- und Metal-lastig. Ein bisschen mehr Hip-Hop fände ich cool.
Notfallsanitäter – Verein „Ambulatorium“

Person 1: Das Wetter ist sehr schön, sehr ausgeglichen. Und deswegen gibt es nicht viele Patienten, die Kreislaufprobleme haben. Ein Paar Kinder sind gestürzt, kleine Verletzungen beim Werkeln an den Ständen, aber nichts dramatisches. Wir haben den gleichen Standort wie letztes Jahr, auf der Konkordienstraße. Dieses Jahr haben wir nur ein Zelt aufgebaut, im letzten Jahr waren es zwei. Weil die kleine Station reicht.
Person 2: Ja, es ist entspannt und abwechslungsreich. Wenn gerade nichts los ist, sitzt man als Sanitätsdienst im Zelt, beobachtet das Treiben oder beschäftigt sich mit dem Laptop. Trotzdem ist es spannend – und dieses Jahr deutlich kinderlastiger als sonst.
Wir kommen aus zwei verschiedenen Berufsgruppen: aus der Pflege, zum Beispiel als Pflegefachkraft, und aus dem Rettungsdienst als Notfallsanitäter. Im Vergleich zur regulären Rettungsdienstarbeit ist der Einsatz hier auf dem Fest viel persönlicher. Die Patienten sind meistens junge Leute, die Stimmung ausgelassen, und die meisten Fälle sind eher kleinere Sachen.
Im Rettungsdienst hingegen hat man es häufiger mit älteren oder stärker hilfebedürftigen Menschen zu tun – die individuell wahrgenommene Not ist dort größer. Hier ist die Atmosphäre einfach eine andere. Und da wir das ehrenamtlich machen, ist es für uns schlicht ein schönes, entspanntes Hobby.
Besucher auf der Konkordienstraße

Ich bin das erste Mal auf Sankt Pieschen überhaupt. Und ich war jetzt im Gottesdienst, das war ganz angenehm. Man hat viele verschiedene Leute gesehen, die man aus vielen verschiedenen Kontexten kennt. Und auch gemeinsam Gottesdienst zu feiern war schön. Und sonst war ich jetzt hier erstmal gucken. Bis jetzt macht’s nen ganz netten Eindruck, locker, lustig, schön.





